{"id":349,"date":"2018-03-20T00:00:16","date_gmt":"2018-03-19T23:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/lizenzking.de\/staging\/blog\/de\/?p=349"},"modified":"2021-11-16T11:02:52","modified_gmt":"2021-11-16T10:02:52","slug":"programme-als-betriebsausgabe-software-lizenzen-richtig-buchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/programme-als-betriebsausgabe-software-lizenzen-richtig-buchen\/","title":{"rendered":"Programme als Betriebsausgabe: Software Lizenzen richtig buchen"},"content":{"rendered":"\n<p>Unternehmen stehen bei der Anschaffung von Computerprogrammen immer wieder vor der Schwierigkeit, wie sie&nbsp;Software Lizenzen buchen k\u00f6nnen. Problemfelder sind die Aspekte, welches Konto das Richtige ist, das Thema immaterielles Wirtschaftsgut, hergestellte\/erworbene Software und der Grenzwert von 800 \u20ac. Wie Sie Software Lizenzen richtig buchen, erkl\u00e4ren wir Ihnen in unserem Blogbeitrag der KW 12.<\/p>\n\n\n\n<h2 style=\"font-size:19px\"><strong>Software Lizenzen buchen: So kontieren Sie korrekt!<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Software, wozu auch Standardprogramme geh\u00f6ren, sollten immer als immaterielles Wirtschaftsgut behandelt werden. Also buchen Sie als Unternehmer die Anschaffungskosten der Software auf Ihr <strong>EDV-Software<\/strong> Konto SKR 03 (0027) bzw. SKR 04 (0135).<\/p>\n\n\n\n<p>Herk\u00f6mmlicherweise betr\u00e4gt die Abschreibungsfrist f\u00fcr&nbsp;Software drei Jahre. ERP-Software, also individuelle betriebswirtschaftliche Programme k\u00f6nnen \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren abgeschrieben werden. Dann muss die Abschreibung auf dem Konto <strong>Abschreibungen auf immaterielle Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde<\/strong> SKR 03 (4822) vorgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 style=\"font-size:19px\"><strong>Abschreibung: Praxisbeispiel f\u00fcr das Software Lizenzen buchen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Am 6. Oktober 2017 haben Sie bei&nbsp;<a href=\"https:\/\/lizenzking.de\/microsoft\/server\/sql-server-2012\/microsoft-sql-server-2012-standard\">Lizenzking Microsoft SQL Server 2012 Standard<\/a> gekauft. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf <strong>699 \u20ac<\/strong>. Sie setzen die Nutzungsdauer mit drei Jahren an. Aufgrund des Kaufs im Oktober 2017 berechnen Sie die Abschreibung f\u00fcr das Jahr 2017 folgenderma\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Anschaffungskosten 2017: <strong>699 \u20ac<\/strong>&nbsp;:&nbsp;3 Jahre&nbsp;=&nbsp;<strong>233 \u20ac<\/strong> Abschreibung im Jahr<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><strong>699 \u20ac<\/strong>&nbsp;: 12 Monate x 3 Monate&nbsp;=&nbsp;<strong>58,25 \u20ac<\/strong>&nbsp;(anteilige Abschreibung 2017)<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Abschreibung f\u00fcr 2018 = <strong>233 \u20ac<\/strong><\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Abschreibung f\u00fcr 2019 = <strong>233 \u20ac<\/strong><\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Abschreibung f\u00fcr 2020 = <strong>174,75 \u20ac<\/strong><\/p>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 style=\"font-size:19px\"><strong>Praxisbeispiel Software Abschreibung f\u00fcr Kombination Computer und geringwertiges Wirtschaftsgut<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein Unternehmer kauft einen neuen PC f\u00fcr <strong>3.400 \u20ac + 646 \u20ac<\/strong> Umsatzsteuer. Zum Komplettpreis z\u00e4hlt nicht nur die Systemsoftware, sondern auch die B\u00fcrosoftware <a href=\"https:\/\/lizenzking.de\/microsoft\/office\/office-2016\/\">Office 2016<\/a>. Diese wird in unserem Beispiel herk\u00f6mmlicherweise beim Neukauf eines Rechners mit <strong>250 \u20ac + 47,50 \u20ac<\/strong> Umsatzsteuer kalkuliert. Der Unternehmer muss den Betrag f\u00fcr die Systemsoftware nicht herausrechnen. Die Computer-Anschaffungskosten betragen <strong>3.150 \u20ac<\/strong> (<strong>3.400 \u20ac &#8211; 250 \u20ac<\/strong>). Das Office-Paket f\u00fcr <strong>250 \u20ac<\/strong> kann der Unternehmer als geringwertiges Wirtschaftsgut buchen, die Umsatzsteuer von <strong>47,50 \u20ac<\/strong> wird als Vorsteuer ausgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<h5 style=\"font-size:19px\"><strong>Beim Software Lizenzen buchen auf Einteilung achten<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Zwischen folgenden drei Optionen wird steuerlich bei der Software unterschieden:<\/span><\/p>\n\n\n\n<ul><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Systemsoftware:&nbsp;<a href=\"https:\/\/lizenzking.de\/microsoft\/windows\/\">Betriebssysteme<\/a>, beispielsweise Windows, ohne die ein Rechner nicht funktioniert<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Anwendersoftware: Software, die f\u00fcr Kunden nicht individuell entwickelt wird, beispielsweise&nbsp;<a href=\"https:\/\/lizenzking.de\/microsoft\/office\/\">Microsoft Office Programme<\/a> wie Excel oder Word<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Betriebswirtschaftliche Softwaresysteme: individuelle Software, die mit gro\u00dfem Mehraufwand f\u00fcr individuelle Kundenbed\u00fcrfnisse entwickelt worden ist<\/p>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Software nimmt steuerlich die Stellung eigenst\u00e4ndiger immaterieller Wirtschaftsg\u00fcter ein. \u00dcber welchen Zeitraum die Software abgeschrieben wird und ob sie als Wirtschaftsgut ausgewiesen werden kann, h\u00e4ngt von der Software-Zuordnung ab.<\/p>\n\n\n\n<h6 style=\"font-size:19px\"><strong>Steuerliche Softwarebehandlung in der \u00dcbersicht<\/strong><\/h6>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1400\" height=\"788\" src=\"https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2.jpg\" alt=\"Programme als Betriebsausgabe: Software Lizenzen richtig buchen\" class=\"wp-image-647\" srcset=\"https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2.jpg 1400w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-500x281.jpg 500w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-768x432.jpg 768w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-696x392.jpg 696w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-1068x601.jpg 1068w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_2-746x420.jpg 746w\" sizes=\"(max-width: 1400px) 100vw, 1400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abh\u00e4ngig ist die Behandlung der Software von unterschiedlichen Aspekten. \u00dcblich ist, dass Sie als Unternehmer die Hardware gemeinsam mit der Systemsoftware erwerben. Steuerlich wird die Hardware dann auch mit der Systemsoftware zusammen als eine Einheit beurteilt. Wird die Systemsoftware allerdings getrennt ausgewiesen und berechnet, muss sie als immaterielles Wirtschaftsgut behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<ol><li dir=\"ltr\">\n<h4 dir=\"ltr\">Systemsoftware<\/h4>\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ul><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Kauf von Systemsoft- und -hardware zum Einheitspreis (Bundle) &gt; bewegliches Wirtschaftsgut = Abschreibung mit Hardware \u00fcber drei Jahre<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Extraberechnung der Systemsoftware &gt; immaterielles Wirtschaftsgut = Abschreibung \u00fcber drei Jahre<\/p>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nur f\u00fcr Systemsoftware, die keiner gesonderten Berechnung unterliegt, kann jene Regelung angewendet werden, dass die Software mit der Hardware auch gemeinsam als einheitliches Wirtschaftsgut gebucht werden kann. Wenn Sie als Unternehmer einen Rechner inklusive Anwendersoftware zu einem Gesamtpreis erwerben, m\u00fcssen Sie den Betrag f\u00fcr die Anwendersoftware sch\u00e4tzen und herausrechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Handelt es sich bei der vorinstallierten Anwendersoftware hingegen um Testversionen, die zeitlich beschr\u00e4nkt sind und nach wenigen Wochen oder Monaten auslaufen, brauchen Sie f\u00fcr die Anwendersoftware keine Aufwendungen heraus zu rechnen. Nach Auslauf der Testphase m\u00fcssen Sie die Programme kaufen, damit entsprechende Kosten daf\u00fcr ausgewiesen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"2\"><li dir=\"ltr\">\n<h4 dir=\"ltr\">Anwendersoftware<\/h4>\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ul><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Kosten liegen netto ohne Umsatzsteuer \u00fcber <strong>800 \u20ac<\/strong> &gt; immaterielles Wirtschaftsgut = Abschreibung \u00fcber drei Jahre<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Kosten liegen bis <strong>800 \u20ac<\/strong> netto ohne Umsatzsteuer &gt;<\/p>\n<ul>\n<li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Option 1:<\/span> Sofortabschreibung als geringwertiges Wirtschaftsgut bis <strong>250 \u20ac<\/strong> sowie Sammelposten zwischen <strong>250 \u20ac<\/strong> und <strong>800 \u20ac<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Option 2:<\/span> geringf\u00fcgiges Wirtschaftsgut bis <strong>800 \u20ac<\/strong> netto = <strong>100%<\/strong> Sofortabschreibung oder wahlweise \u00fcber drei Jahre.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Sie k\u00f6nnen selbst geschaffene, immaterielle Wirtschaftsg\u00fcter steuerlich nicht ausweisen. Hier k\u00f6nnen lediglich Anschaffungs- aber keine Herstellungskosten verbucht werden. Unternehmer, die Softwareprogramme selbst herstellen, ziehen diese Aufwendungen ergo in voller H\u00f6he sofort als Betriebsausgaben ab.<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"3\"><li dir=\"ltr\">\n<h4 dir=\"ltr\">Betriebswirtschaftliche Software (ERP-Software)<\/h4>\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<ul><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Anschaffung &gt; immaterielles Wirtschaftsgut = Abschreibung \u00fcber f\u00fcnf Jahre<\/p>\n<\/li><li dir=\"ltr\">\n<p dir=\"ltr\">Herstellung &gt; steuerlich nicht als Wirtschaftsgut ausweisbar (\u00a7 5 Abs. 2 EStG) &gt; Aufwendungen sofort als Betriebsausgaben abziehbar (Aktivierung ist handelsrechtlich optional zul\u00e4ssig)<\/p>\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h7 style=\"font-size:19px\"><strong>Software Lizenzen buchen: Anschaffung und Abschreibungsvarianten<\/strong><\/h7>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1400\" height=\"788\" src=\"https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3.jpg\" alt=\"Programme als Betriebsausgabe: Software Lizenzen richtig buchen\" class=\"wp-image-648\" srcset=\"https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3.jpg 1400w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-500x281.jpg 500w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-768x432.jpg 768w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-696x392.jpg 696w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-1068x601.jpg 1068w, https:\/\/lizenzking.de\/blog\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2018\/03\/Software_Lizenzen_Betriebsausgabe_3-746x420.jpg 746w\" sizes=\"(max-width: 1400px) 100vw, 1400px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus Vereinfachungsgr\u00fcnden kann Anwendersoftware als materielles Wirtschaftsgut ausgewiesen werden. Mit Wirkung zum <strong>1.1.2018<\/strong> ist der Grenzwert hier von <strong>410 \u20ac<\/strong> auf <strong>800 \u20ac<\/strong> erh\u00f6ht worden. Die Software kann bis zu dieser Betragsgrenze also auch als geringwertiges Wirtschaftsgut aufgef\u00fchrt werden. Somit k\u00f6nnen Sie Anwendersoftware in immaterielle und materielle Wirtschaftsg\u00fcter aufteilen. Dabei m\u00fcssen folgende Differenzierungen gemacht werden:<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">1. Option:<\/span> Netto-Anschaffungskosten liegen unter <strong>250 \u20ac<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dann k\u00f6nnen Kosten direkt als Aufwand ausgewiesen werden. Beim Konto S<strong>ofortabschreibung geringwertige Wirtschaftsg\u00fcter<\/strong> ist dabei unmittelbar das SKR 03 (4855) zu verwenden, beim SKR 04 das Konto 6260.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">2. Option:<\/span> Netto-Anschaffungskosten liegen \u00fcber <strong>250 \u20ac<\/strong> und sind nicht h\u00f6her als <strong>800 \u20ac<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Softwareabschreibung erfolgt zuerst auf das Konto <strong>Geringwertige Wirtschaftsg\u00fcter<\/strong> 0480 (SKR 03)&nbsp;und 0670 (SKR 04), wenn \u00a7 6 Abs. 2 EStG angewendet wird. Erst danach (sp\u00e4testens zum Jahresabschluss) wird die Abschreibung der Software dann via Anlagenkonto <strong>Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsg\u00fcter<\/strong> 4855 (SKR 03) sowie 6260 (SKR 04) in die Tat umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">3. Option:<\/span> Sie w\u00e4hlen als Unternehmer die Anwendung des \u00a7 6 Absatz 2a EStG (Sammelposten)<\/p>\n\n\n\n<p>Als Unternehmer k\u00f6nnen Sie auch <strong>\u00a7 6 Absatz 2a EStG<\/strong> w\u00e4hlen. Danach lassen sich Wirtschaftsg\u00fcter bis <strong>250 \u20ac<\/strong> sofort abschreiben bzw. Wirtschaftsg\u00fcter zwischen <strong>250 \u20ac und 1.000 \u20ac<\/strong> in einen Sammelposten einstellen. Software wird nur dann als materielles Wirtschaftsgut ausgewiesen, wenn die Anschaffungskosten nicht h\u00f6her als <strong>800 \u20ac<\/strong> netto liegen. In den Sammelposten kann dann auch nur dieser Betrag eingestellt werden. Haben Sie eine&nbsp;Software Betriebsausgabe, deren Anschaffungspreis \u00fcber <strong>800 \u20ac<\/strong> netto liegt, m\u00fcssen Sie als Unternehmer diese Programme zwingend \u00fcber ihre Nutzungsdauer als immaterielle Wirtschaftsg\u00fcter abschreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen stehen bei der Anschaffung von Computerprogrammen immer wieder vor der Schwierigkeit, wie sie&nbsp;Software Lizenzen buchen k\u00f6nnen. Problemfelder sind die Aspekte, welches Konto das Richtige ist, das Thema immaterielles Wirtschaftsgut, hergestellte\/erworbene Software und der Grenzwert von 800 \u20ac. 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