Quick-Guide Windows Server 2012 R2 vs. Server 2016

Veröffentlicht 23.11.2017 08:00:00
Kategorie Weeky Hack

Quick-Guide Windows Server 2012 R2 vs. Server 2016

Zuletzt haben wir Ihnen in unserem Artikel „Windows Server 2012 R2 Lizenz: Gebraucht kaufen oder Windows Server 2016?“ die Vorzüge der beiden Serveroptionen präsentiert. So dass Sie eine optimale Entscheidungsgrundlage besitzen, welches Produkt für Sie und Ihre Bedürfnisse im Business am besten geeignet ist. Heute hingegen stellen wir für Sie die einzelnen Features von Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016 in einem Quick-Guide noch einmal detailliert gegenüber!

Windows Server 2012 vs. Windows Server 2016: detaillierte Funktionsunterschiede

Für IT-Teams besitzt Sicherheit die erste Priorität. Der Schutz von Anwendungen und Daten wird durch immer neue Gefahren sukzessive erschwert. Um das Erkennen verdächtiger Aktivitäten zu vereinfachen und das Verhindern von Angriffen zu erleichtern, offeriert Windows Server 2016 neue Features. Dazu zählen die Funktionen zum Schutz virtueller Computer, zur Kontrolle des privilegierten Zugriffs und zur Verfestigung des Plattformschutzes, wenn sich Bedrohungen andeuten.

Szenario Sicherheit

Funktionsbeschreibung

Windows Server 2012 R2 Support

Windows Server 2016 Support

Schutz virtueller Computer:

  • Bitlocker verschlüsseln Datenträger und Status virtueller Computer

nein

ja

Host Guardian Service:

  • Hyper-V-Hosts, die geschützte virtuelle Computer ausführen sind Hosts mit Integrität und zulässig

nein

ja

Minimale Administration:

  • Bereitstellung von Berechtigung nur für privilegierte Konten

ja

ja

Just-in-Time-Verwaltung:

  • ermöglicht Bereitstellung erforderlicher Berechtigung, wenn sie gebraucht wird

ja

ja

Credential Guard:

  • virtualisierungsbasierte Sicherheit Schutz der Anmeldeinformationen

nein

ja

Remote Credential Guard:

  •  agiert gemeinsam mit Credential Guard
  •  bietet Single-Sign-On (SSO)
  •  keine Übermittlung von Anmeldeinformationen mehr     an RDP-Host

nein

ja

Code-Integrität:

  • Ausführen von autorisierten Programmdateien auf Computer

nein

ja

App-Locker:

  • richtlinienbasierte Zugriffssteuerungsverwaltung für Anwendungen

ja

ja

Windows Defender:

  • automatischer Schutz vor Schadsoftware
  • gleichzeitig Ausführen zulässiger Anwendungen

eingeschränkt

ja

Ablaufsteuerungsschutz:

  • systeminterne Konfiguration zur Blockade gängiger Angriffsvektoren

nein

ja

Virtuelle Computer der zweiten Generation:

  • VM wird Verwendung hardwarebasierte Sicherheit ermöglicht
  • Nutzung von BitLocker, Secure Boot usw.

eingeschränkt

ja

Fortschrittliche Bedrohungserkennung:

  • bessere Protokollinformationen

eingeschränkt

ja

Dynamische Zugriffssteuerung:

  • Administratoren können Zugriffssteuerungsberechtigungen und -einschränkungen anwenden
  • Grundlage sind gut definierte Regeln

ja

ja

Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit:

  •  detaillierte Firewall-Konfiguration

 

ja

ja

BitLocker:

  • verwendet Hardware- oder virtuellen TPM-Chip zum Bereitstellen von Datenträgerverschlüsselung für System- und Daten-Volumes

ja

ja

Hyper-V-Host (Server Core/Nano Server) mit niedrigem Platzbedarf:

  • verringert Angriffsfläche mit Hyper-V-Host
  • dort werden nur erforderliche Mindestkomponenten ausgeführt

eingeschränkt

ja

 Quick-Guide Windows Server 2012 R2 vs. Server 2016

Abläufe in IT-Zentren

Zurzeit scheint es so zu sein, dass Abläufe in IT-Zentren mehr Zweifel als Budget bekommen. Durch neue Features wird die Betriebsstruktur ausgedehnt, es werden neue Infrastruktur-Backlogs geschaffen, durch die das Business gebremst werden kann. IT-Unternehmen sollen mit weniger Geld mehr schaffen, dem Fortschritt stehen jedoch eine kaum vorhandene Automatisierung und eine immer älter werdende Infrastruktur zur Verfügung. Unternehmen, die nicht nur eine Server-Virtualisierung haben wollen, sondern auch mehr Effizienz, liegen mit dem Windows Server 2016 genau richtig. Damit werden sicherheitsrelevante und betriebliche Herausforderungen erfüllt, ferner IT-Ressourcen zur Verfügung gestellt, damit zukünftige Lösungen erneuert und geplant werden können. Dies stellt den geschäftlichen Erfolg sicher.

 

Szenario Softwaredefiniertes Rechenzentrum

Funktionsbeschreibung

Windows Server 2012 R2 Support

Windows Server 2016 Support

Parallel-Upgrade des Cluster-Betriebssystems:

  • Upgrade der Servercluster von Windows Server 2012 R2 zu Windows Server 2016
  • weiteres Bereitstellen von Diensten für Anwender

nein

ja

Linux-Support:

  • neuer Support für FreeBSD Integration Services (BIS) und Linux Integration Services (LIS)
  • besserer Zugriff auf Hyper-V-Features
  • bessere Verwaltung und Leistung

 

eingeschränkt

ja

Hot-Add + -Remove für Netzwerk, Arbeitsspeicher und Datenträger:

  • Hinzufügen oder Entfernen von Netzwerkadapter und unterbrechungsfreies Anpassen von zugewiesenem Arbeitsspeicher bei Ausführung von VM
  • funktioniert auch bei Aktivierung von Dynamic Memory für Hyper-V-Host

eingeschränkt

ja

Netzwerk-Controller:

  • offeriert zentralisierten, programmierbaren Automatisierungspunkt für Problembehebung, Überwachung, Konfiguration und Verwaltung in der physischen und virtualisierten Netzwerkinfrastruktur des Rechenzentrums

nein

ja

Teamvorgänge in Switch eingebettet:

  • Gruppieren von bis zu acht Netzwerkadaptern wird ermöglicht (mindestens ein softwarebasierter Netzwerkadapter)

nein

ja

Network Function Virtualization (NFV):

  • Bereitstellen von Netzwerkfunktionen wie Firewalls, Lastenausgleich und Gateways in Netzwerkstruktur oder als virtuelle Anwendungen

nein

ja

Converged Networking:

  • Ethernet- und RDMA-Datenverkehr mit einzelnen Netzwerkadaptern zusammenführen

eingeschränkt

ja

PacketDirect (PD):

  • hoher Netzwerk-datenverkehrsdurchsatz
  • Paketverarbeitungsinfrastruktur mit geringer Latenzzeit

nein

ja

Distributed Firewall:

  • neue Funktion schützt Netzwerkebene von virtuellen Netzwerken

nein

ja

Softwarelastenausgleichsmodule:

  • Lastenausgleichsmodul der Ebene 4
  • steht für Version des Azure- Angebots
  • wird in Azure- Umgebung skaliert bereitgestellt

eingeschränkt

ja

Storage Spaces Direct:

  • lokaler Speicherplatz für Branchenserver
  • skalierbare und hochverfügbare, Software definierte Speicher können erstellt werden

nein

ja

Speicher-QoS:

  • Erstellen von Speicher-QoS-Richtlinien auf skaliertem Dateiserver
  • Richtlinien können auf virtuellem Hyper-V-Computer mindestens einem virtuellen Datenträger zugewiesen werden

eingeschränkt

ja

Datendeduplizierung:

  • durch einmaliges Speichern doppelter Dateien auf Volume mit logischen Verweisen Volumeneinsparung von bis zu 90%

eingeschränkt

ja

Speicherreplikat:

  • bietet synchrone, sperrende, speicheragnostische Replikation zwischen Servern für Notfallwiederherstellung
  • Ausdehnen eines Failover Clusters für Hochverfügbarkeit wird ermöglicht

nein

eingeschränkt

Standortabhängige Failover Cluster:

  • in gestreckten Clustern wird Knoten das Anordnen des physischen Speicherorts ermöglicht
  • Verbesserung der wichtigen Cluster Lebenszyklusvorgänge (Quorumsverhalten, Platzierungsrichtlinien, Failover-Verhalten und Kommunikation Zwischenknoten)

 

nein

ja

Windows PowerShell 5.0:

  • verbesserte Scripting-Funktionen für Bereitstellung, Verwaltung und Konfiguration von softwaredefinierten Rechenzentrumskomponenten

ja

ja

Speicherintegritätsüberwachung:

  • dauerhafte Wartung, Berichterstellung und Überwachung zur Unterstützung von Storage Spaces Direct

nein

ja

Cluster im gemischten Modus:

  • Betriebsmöglichkeit von Windows Server 2012 R2 Cluster-Knoten mit Windows Server 2016 Knoten

eingeschränkt

ja

Azure Witness für Cluster:

  • in Quorum für gestrecktes Cluster wird Azure BLOB-Speicher Zeuge

nein

ja

StorSimple:

  • Hybrid-Storage-Funktionen für inaktive Daten
  • geschäftskritische Daten für höchste Leistungsstufen werden lokal gespeichert

ja

ja

Speicherresilienz für virtuelle PCs:

  • intelligente Mittel zur Aufbewahrung von Sitzungsstatus für virtuelle Computer
  • Minimierung von Auswirkungen kleinerer Speicher-unterbrechungen

nein

ja

Azure Consistent Storage:

  • drei wichtige Azure konsistente Speicherdienste für Azure-Stack-Kunden (Kontoverwaltung, Tabelle und BLOB)

 

eingeschränkt

ja

NVGRE-, VXLAN-, OVSDB-Support:

  • zwischen virtuellen Hyper-V-Maschinen werden verschlüsselte Tenant-Overlays erstellt

eingeschränkt

ja

RDS RemoteFX vGPU:

  • umfassendes Desktop-Remote-Erlebnis bis zu 4k
  • mehrere VM können für Grafikbeschleunigung selbe physische GPU verwenden

eingeschränkt

ja

RDS-VM-Architektur für Cloud:

  • Nutzung von Azure-Diensten für preisgünstigere Lösungen (AD-Domänendienste, Anwendungsproxy)

 

nein

ja

MultiPoint Services Role:

  • neue Rolle ermöglicht geringere Kosten pro Arbeitsplatz
  • mehrere Anwender sind mit demselben PC verbunden, führen aber eigene Sitzungen durch

nein

ja

Serververwaltungstools:

  • Remote-Serververwaltung lokaler Server durch Azure Funktionen

eingeschränkt

ja

Nano-Server-Installationsoption:

  • für private Rechenzentren und Cloud neue Remote verwaltete Option

nein

ja

 

Windows Server 2016: Cloud kompatible Anwendungsplattform

Mit Windows Server 2016 werden KMU neue Optionen zum Ausführen und zur Bereitstellung von Anwendungen offeriert. Diese sind dabei behilflich, Kunden zu akquirieren, den Bestand zu sichern und an sich zu binden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob dies in Microsoft Azure oder lokal geschieht. Durch die Cloud können die Anwendungsneuheiten unkomplizierter als jemals zuvor eingesetzt werden. Erstellen Sie mit Mikrodiensten, Nanoserver und Containern neue Anwendungen. Eine tolle Möglichkeit ist der Windows Server 2016 eignet sich zudem für Unternehmen, die weiterhin auf vorhandene Client Server Anwendungen setzen.

Szenario Cloud kompatible Anwendungsplattform

Funktionsbeschreibung

Windows Server 2012 R2 Support

Windows Server 2016 Support

Windows Server-Container:

  • erstellt isolierte Anwendungsumgebung (Systemtreiber, Kernel usw.)
  • Anwendung kann ohne Befürchtung von Konfigurations- oder Anwendungsänderungen ausgeführt werden

nein

ja

Hyper-V-Container:

  • hochgradig isolierte Betriebsumgebung
  • keine Beeinträchtigung des Host-Betriebssystems von anderen Containern

nein

ja

Windows PowerShell Desired State Konfiguration (DSC):

  • Cmdlets und PowerShell-Spracherweiterungen
  • deklarative Angabe, wie Softwareumgebung konfiguriert werden soll

ja

ja

Visual Studio Code:

  • Entwicklungsunterstützung von Abläufen (z.B. Debuggen)
  • Ausführen von Aufgaben
  • Versionskontrolle zur Tool-Bereitstellung, die Entwickler zum schnellen Debuggen, Erstellen, Programmieren etc. benötigen

ja

ja

.NET Core:

  • Hilfe zur Erstellung moderner Konsolenanwendungen, Bibliotheken, Mikrodienste und Web Apps zur Ausführung auf Linux, Mac und Windows

ja

ja

Installationsoption für Nano-Server:

  • optimal für Ausführen von Anwendungen aus Mikrodiensten oder Containern

nein

ja

Windows PowerShell 5.0:

  • verbesserte Scripting-Funktionen für Bereitstellung, Verwaltung und Konfiguration von softwaredefinierten Rechenzentrumskomponenten

ja

ja

 Quick-Guide Windows Server 2012 R2 vs. Server 2016

Zusammenfassung

Der Windows Server 2016 ist das neue, Cloud kompatible Betriebssystem von Microsoft. Aufgrund der Cloud-Technologie werden Änderungen im IT-Bereich immer schneller vollzogen. Dadurch geraten IT-Unternehmen auch immer mehr unter Druck, diesem Fortschritt Rechnung zu tragen. Schließlich verlangen Kunden Innovationen, Effizienz und Sicherheit. Und der Windows Server 2016 kann all dies bieten. Mit dem Windows Server 2016 werden Ihre aktuellen Workloads supportet. Seien Sie bereit parallel dazu innovative Technologien einzuführen, wodurch der Wechsel auf Cloud Computing bequem und unkompliziert vollzogen werden kann.

Doch der Vergleich zeigt auch, dass kleine und größere Unternehmen aus dem Mittelstand abhängig von ihren Anforderungen und Bedürfnissen auch mit einer Microsoft Windows Server 2012 R2 Lizenz gut fahren. Bei Lizenzking erhalten Sie in jedem Fall das passende Produkt für Ihr Unternehmen, mit dem Sie Ihre Business-Erfolge weiter nach oben schrauben können!

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