Als Arbeitgeber werden Sie im Hinblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft früher oder später mit den Themen demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung und Vertrauensarbeitszeit in Berührung kommen. Wie Sie den optimalen Einstieg in den Arbeitsplatz der Zukunft von Industrie 4.0 schaffen, erklären wir Ihnen in unserem aktuellen Blogbeitrag.

Arbeitsplatz der Zukunft: Das sind die Trends

Durch den Trend der Individualisierung und Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt werden Sie gute und qualifizierte Mitarbeiter nur bekommen, wenn Sie den Arbeitsplatz der Zukunft so gestalten, dass er für bestens ausgebildete Arbeitnehmer interessant ist. Und dazu zählt mittlerweile nicht nur das, was am Ende des Monats auf dem Lohnzettel steht, sondern auch eine ausgeglichene Work Life Balance.

Mit dem richtigen Einsatz mobiler Endgeräte ernten Sie bald die Früchte der Digitalisierung und erreichen so noch schneller Ihre Ziele. Auf der anderen Seite ist Industrie 4.0 auch ein richtiger Jobmotor. Dank der Digitalisierung entstehen in Deutschland Millionen neuer Arbeitsplätze. Die Arbeitnehmer der Zukunft möchten dabei immer flexibler sein und ihre Arbeitszeit individuell gestalten können.

Technische Bedingungen für den Arbeitsplatz der Zukunft

Die Digital Business Transformation gelingt aber nur, wenn die Vernetzung aller genutzten Tools auch optimal funktioniert. Dafür müssen Sie über digitale Plattformen verfügen, an denen verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können. Gleiches gilt für eine Software, mit der Sie von überall auf alle benötigten Daten zugreifen können.

Deshalb zählen zur Basisausstattung nicht nur Laptops und Smartphones, sondern auch ein schneller Internetzugang und entsprechende Server. Wenn Sie und Ihr Unternehmen diese technischen Bedingungen erfüllen, sind Sie für die Zukunft optimal aufgestellt und können auf aktuelle Entwicklungen in Echtzeit und sogar global reagieren.

Eigenverantwortung und Mitbestimmung am Arbeitsplatz der Zukunft

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts galten Bildung und Ausbildung hauptsächlich dem Ziel ein gehorsamer Bürger bzw. Beamter preußischen Schlages zu werden. Eine eigene Meinung war kaum gefragt. Am Arbeitsplatz mussten Vorschriften umgesetzt werden – Eigeninitiative? Nicht gewünscht. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei (auch wenn die meisten Lehrpläne der Schulen immer noch veraltet sind). Motivierte Mitarbeiter bekommen nur Unternehmer, die ihren Angestellten auch Vertrauen schenken. „Wir werden in Zukunft mehr Vertrauensarbeitszeit haben“, erklärte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, im Jahr 2020.

Der Arbeitsplatz der Zukunft wird von Mitarbeitern besetzt, die unternehmerisch handeln und eigenverantwortlich denken. Unproduktiv und unmotiviert hingegen sind Arbeitnehmer, die vor Ort nur ihre vertraglich vereinbarte Arbeitszeit abbummeln. Viel bessere Resultate erzielen Sie hingegen, wenn Sie Ihren Mitarbeitern auch Verantwortung übertragen.

Geben Sie ihnen ruhig mehr Freiheit, sie werden es Ihnen danken. Denn wenn der Mitarbeiter seine Arbeit durch eigene Initiative schneller erledigen kann, hat er unter dem Strich auch mehr Freizeit, was wiederum einer ausgewogenen Work Life Balance zu Gute kommt. Und die wird immer wichtiger. Deshalb benötigen Sie Persönlichkeiten, die strukturiert, verantwortungsbewusst und teamfähig arbeiten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen werden Sie hier erfolgreich sein.

Dank Digitalisierung: Das ist der Arbeitsplatz der Zukunft

Arbeitsplatz der Zukunft: Freiwillige Weiterbildung

Zu einer Jobbeschreibung gehört auch, dass der Arbeitnehmer hier und da an Schulungen teilnimmt, um sich weiter zu bilden. Oftmals ist es für Mitarbeiter lästige Pflicht. In Zukunft jedoch wird Weiterbildung zur Kür. Denn dank seines Rundum-Sorglos-Arbeitsplatzes steigt die Identifikation des Angestellten mit seinem Arbeitgeber. Deshalb ist er top motiviert. Er möchte seinen guten Arbeitsplatz nicht verlieren und wird sich in Zukunft freiwillig und gerne mit Innovationen beschäftigen und sich ständig weiterbilden wollen.

Nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Doch hier ist das Gehalt gerade bei aufstrebenden Menschen nicht mehr der wichtigste Faktor. Vielmehr wird der Fokus auf ein Gleichgewicht von Freizeit und Job gelegt. Bieten Sie Ihren Mitarbeiter also ein attraktives Umfeld und sie werden den Vertrauensvorschuss mit treuer und großer Produktivität zurückzahlen.

Verschiedene Varianten vom Arbeitsplatz der Zukunft

  • Teilzeit

Das Arbeitsmodell Teilzeit wurde früher nur mit Müttern in Verbindung gebracht, die sich neben ihrem Job auch um ihren Nachwuchs und den Haushalt kümmern mussten. Doch das ist Schnee von gestern. Teilzeit ist mittlerweile für alle Arbeitnehmer interessant und bedeutet nicht nur, dass man nachmittags frei hat. In Absprache mit dem Arbeitgeber entscheiden Arbeitnehmer nämlich immer öfter auch selbst, wie viele Stunden oder wie viele Tage sie ihrer Arbeit nachgehen. Und dieses Modell kann individuell je nach Lebenslage auch immer wieder neu angepasst werden.

  • Home Office

Immer öfter gibt es neben dem bekannten Home Office Teilzeitmodell (wo der Mitarbeiter an einem oder an zwei Tagen von zu Hause arbeitet) auch Arbeitsplätze, die gänzlich in den eigenen vier Wänden beheimatet sind. Beispielsweise locken immer mehr Arbeitgeber ihre Callcenter-Mitarbeiter mit dem Bonbon aus dem Bett direkt an den Arbeitsplatz zu wechseln.

Die Infrastruktur wie Computer und entsprechende Software stellt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter zur Verfügung, der dann von zu Hause aus bequem seinen Job erledigt. Ein Modell, das nicht nur in Krisenzeiten (wie Corona 2020) immer mehr Anhänger findet. Denn nicht nur die herkömmliche Arbeit kann von zu Hause erledigt werden. Für Konferenzen, Jour Fixes und Teambesprechungen vernetzen sich Mitarbeiter auf dem ganzen Globus untereinander. Um Beruf und Familie zu vereinbaren, ist ein Home Office Arbeitsplatz optimal.

  • Jobsharing

Einer großen Beliebtheit erfreut sich auch das Modell Jobsharing. D.h. auf einen Arbeitsplatz kommen zwei Mitarbeiter. Sie profitieren von doppelter Erfahrung und doppelter Motivation, zahlen aber nur ein Gehalt. Eine ideale Lösung auch dann, wenn Sie für einen Job nur qualifizierte Bewerber finden, die lediglich in Teilzeit arbeiten können. Die Angestellten teilen sich ihren Job entweder in Nachmittags-/ Vormittagsdienst oder wochenweise abwechselnd ein. Dabei können Sie sich auf motivierte Mitarbeiter verlassen.

Fazit: Nur wer einen attraktiven Arbeitsplatz in Zukunft mit flexiblen Arbeitszeitmodellen anbietet, wird als Arbeitgeber die digitale Transformation erfolgreich absolvieren können. Mitarbeiter legen immer größeren Wert auf Work Life Balance. Diesem Wunsch können Sie mit dem Arbeitsplatz der Zukunft über Home Office, Teilarbeitszeit oder Jobsharing optimal nachkommen. Voraussetzung sind eine entsprechende Hardware, digitale Technik, aber auch passende Software, um zum Beispiel von allen Orten der Welt an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Microsoft Teams oder die Microsoft Office Pakete, die Sie im Onlineshop von Lizenzking finden.

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